4. Reisebericht aus Mumias

Liebe Freunde in Deutschland,

Unsere Fahrt nach Mumias verlief ohne Probleme, den Wagen hatten wir in die Werkstatt geben muessen. Der Service wurde gemacht und einige kleine Reparaturen. Die rechte Scheibe ist imme noch mit Draht fixiert, weil wir kein passendes Schloss finden koennen.

Wir fuhren durch Kisumu mit Blick auf den Viktoriasee und bogen dann rechts Richtung in Butere ab. Im letzten Jahr war die Strasse sehr abenteuerlich. Nun waren Teile schon ganz fertig und nur einige Steigungen an den Seiten galt es zu ueberwinden. Diese Strecke ist nun der kuerzeste Weg nach Mumias.

Die Umgebung ist sehr gruen, es hatte auch hier viel geregnet und die Zuckerrohrpflanzen konnten gut wachsen.Wir haben  etliche Spaziergaenge gemacht, Sim-Sim-Kugeln aus Seramsamen mit Zucker genossen. Mumias ist Malariagebiet, Kifafa betreut hier noch 30 Kinder, die meisten leiden an Epilepsie. In Anbetracht meines Alters nehmen wir keine neuen Kinder mehr auf und wollen die laufenden Patenschaften bis zum College/ oder Trainingabschluss gut beenden. Drei Sozialarbeiter betreuen die Kinder und wie iin jedem Jahr gibt es viele Probleme zu besprechen.

Wir wohnen hier im Gaestehaus des St. Mary"s Hospital, sitzen abends im sehr huebschen Pavillion mit grassbedeckten Dach. Drei Maenner aus Holland bauen gerade an dem Wasserloch neue Rohre, sodass das Wasserholen fuer die Kinder einfacher ist. Praktikanten, Aerzte und Krankenschwestern wohnen hier. Muecken umschwirren uns in Mengen und wir hoffen, dass keine weibliche infizierte Anophelesmuecke dabei ist. Denn nur diese verbreiten die Malaria.

Einen Nachmittag fuhren wir nach Kakamega um Geld von der Bank zu holen. Das klappte nicht, weil ich meinen Pass in Kendubay vergessen hatte.
Es gab auch zu klaeren, dass eines der erwachsen gewordenen Kinder im letzten Jahr die Ausbildung beendet hatte und nun noch eine zweite auf einem College machen wollte. Das ging natuerlich nicht, weil die Paten bereits anderes Kinder unterstuetzen.

Heute morgen fuhren wir ab und sind mittlerweile gut in Kisumu angekommen. Keine Unfaelle zu sehen und der Viktoria leuchtete in hellem blau - ohne Algen!! Wir uebernachten hier und wir bringen morgen Petra zum Flugplatz.  Die Wochen waren wunderschoen mit ihr und wir werden sie sehr vermissen.

Von Kendu Bay melde ich mich wieder. Herzliche Gruesse aus dem heissen Kenia, wo es eigentlich regnen sollte.

Doris Wieghorst

 

Kommentare  

 
#7 Doris Wieghorst 2010-02-24 11:53
Liebe Silke und Maria!
Vielen Dank fuer Eure Nachricht. Ich so froh, dass Ihr im Buero fuer alles sorgt, Telefon etc. Wunderbar, dass alle Spendenbeschein igungen raus sind.
Ich habe Probleme mit der neuen Homepage. Manchmal beim Speichern, flutschen die Berichte weg und ich bin dann so sauer, weil alles umsonst war. Naja, kann ja nur besser werden. Ansonsten laeuft alles gut, Probleme gehoeren ja dazu.
Seid lieb umarmt, Eure Doris
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#6 Dieter Bartsch 2010-02-22 10:11
liebe Doris
heute bin ich den letzten Tag in Nbo. Gern erinnere ich mich an die Tage in Kendubay zurueck und bedanke mich bei Dir fuer die vielen Eindruecke die Du mir dort ermoeglicht hast. Ich wuensche Dir noch viel Freude und Erfuellung fuer Deine restiche Zeit dort und verbleibe mit vielen herzlichen Gruessen auch an alle anderen im Waisenhaus Dein/Euer Dieter Bartsch
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#5 Annette Hesseler 2010-02-04 22:35
Liebe Doris,
habe deine engelhaften Grüße von Maria Yupanqui erhalten.Dann werde ich mal lesen,was dieses Buch für mich bereit hält.
Wie geht es dir denn auf deinen Wegen in Kenia?Läuft alles zu deiner Zufriedenheit und kannst du auch Zeit für dich nutzen?
Ich hoffe inständig,das es dir gut geht,das man dich unterstützt wo es notwendig ist.Diebstahl,Korru ption,Überfälle sollen weit weg bleiben,damit du all`deine Kraft in die Kinder und deine Projekte stecken kannst.
Hast du unsere Mäuse schon gesehen?Wie entwickelt sich Amos?
Liebe Doris,alles Liebe nach Kenia aus dem total vereisten Norden.Die Kinder haben schon eine Woche Eisfrei,sowas habe ich noch nie erlebt.
Toi,Toi,Toi,mac h`s gut.Ich bin gespannt auf deinen nächsten Bericht.
Eine herzliche Umarmung schicken Nele,Florian und Annette
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#4 Annette Hesseler 2010-01-23 18:53
Liebe Doris,
noch scheint bei dir ja alles gut zu klappen,ich drücke dir die Daumen,das es weiterhin so gut geht.
Geniesst du wieder die herrlichen Sonnenuntergäng e,sicher.Wie geht es Benga,hat sie dich gleich erkannt?Sie soll mal gut auf euch aufpassen.
Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg und das du immer genügend Kraft und Mut hast.
Der Schnee ist bis auf wenige Haufen weg,dafür ist es schneidend kalt.Davon bist du weit entfernt,dir perlen eher die Schweißtropfen.
Alles Liebe nach Kenia von Annette,Nele und Florian,sowie von Jette an Benga
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#3 Sarah Betzler 2010-01-20 22:51
Hallo Frau Wieghorst,

ich bewundere Ihr Engagement in Kenia sehr! Für Ihren diesjährigen Aufenthalt dort wünsche ich Ihnen alles Gute.
Vor etwa einer Woche habe ich über das Nachrichten-Formular auf kifafa.de eine Nachricht geschrieben, aber bisher keine Antwort erhalten. Meine Familie und ich möchten Sie nämlich gerne ein wenig in Ihrer Arbeit unterstützen und einem kenianischen Kind eine Schulbildung und, wenn nötig, medizinische Versorgung ermöglichen. Sicher treffen Sie in der nächsten Zeit viele potenzielle Patenkinder.

Viele Grüße und die besten Wünsche für Sie und Ihre Kolleginnen
Sarah
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#2 Dorette Bernecker 2010-01-20 19:35
Liebe Doris Wieghorst,
Vielen Dank für die regelmäßigen und ausführlichen Berichte! Interessiert nehmen wir so an der Reise anteil...
Viele liebe Grüße und gute Wünsche an Sie und Lena! Dorette
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#1 Silke und Maria 2010-01-20 14:33
Hallo Doris,
wir sitzen gerade im Büro und suchen uns Arbeit zusammen. Es ist aber noch genug zu tun. Die Spendenbeschein igungen sind schon alle fertig.
Viele liebe Grüße von
Silke und Maria
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