Reisetagebuch

6. Reisebericht aus Kisumu am Viktoriasee

Liebe Freunde in Deutschland!

Heute ist der 24. Febr. und ich hatte gerade wieder einen langen Bericht geschrieben und nach dem Speichern war er wieder weg, weil ich angeblich nicht angemeldet war. Das hatte ich aber getan, vielleicht habe ich zu lange geschrieben. Ich weiss es nicht.

Die letzten Tage nach dem Besuch in Homabay waren voller Aktivitaeten. Die letzten drei Kinder kamen: Ruth, Grace und Brenda, die juengste mit sechs Jahren. Sie haben sich wie alle sehr schnell eingewoehnt und spielen jetzt wie alle und lachen. Unser Nachtwaechter Wesely war eine Woche im Krankenhaus, wir besuchten ihn dort. Adrian, eines unserer "Lunchkinder" sprang von der Schaukel und stiess mit dem Ellbogen gegen den Pfosten. Wieder ins Krankenhaus, nicht gebrochen, aber der Arm schwoll sehr schnell und stark an. Sie war ganz veraenstigt und froh, dass ich mich um sie kuemmerte.

Die Arbeiten am Fundament unserer neuen Kueche mit Speisesaal haben begonnen. Etliches an Werkzeug musste ich noch dazukaufen. Der Fundi Moris arbeitet sehr konzentriert.

Ich flog tatsaechlich am Donnerstag mit einer kleinen Maschine von Kisumu nach Nairobi zur Vorstandssitzung. In 30 Min. war ich da! Den Wagen konnte ich am Flughaen in Kisumu abstellen. Das war sehr praktisch.

Wir hatten eine Schulung von Dr. Tiberry ueber Epilepsie im Sagret-Hotel. Einem Arzt, den ich noch von KAWE-Zeiten her kenne. Das war fuer alle sehr interessant. Am Nachmittag dann die Vorstandssitzung. Sie kommen sehr langsam in Schwung, entweder haben sie Arbeit und sind beschaeftigt oder sie sind auf der Suche danach. Sehr schwierig.

Auch konnte ich bei dem Medikamentenhilfswerk die Medikamentenbestellungen fuer unsere Epilepsieambulanzen erledigen. Das ist auch immer sehr wichtig.

Sonst ist alles okay, ich hoffe, die kurze Nachricht geht nun durch.

Herzliche Gruesse, Ihre

Doris Wieghorst aus Kenia

 

5. Reisebericht aus Homa Bay

Liebe Freunde in Deutschland!

Wieder versuchte ich einen Bericht zu schreiben und es klappte nicht. Mir geht es gut, bin nur etwas veraergert wegen der Computerei. Unser Computer aus Deutschland konnte noch nicht angeschlossen werden. Wir haben es probiert, evtl. muss ich einen neuen Rechner kaufen.

Es hat sich schon einiges getan auf unserem Grundstueck: Der alte Tor wurde nach oben versetzt, weil wir im letzten Jahr noch ein Grundstueck dazugekauft hatten. Unser Carport ist stabilisiert worden, zwei Pfaehle stuetzen es nun. Auch wurde eine Regenrinne an einem Bretter unter dem Dach angebracht und ein Rohr leitet das Wasser in einen Wassertank. So ist es einfacher geworden, die vielen Pflanzen und Baeume zu giessen.

Wir hatten Besuch aus Deutschland, Dieter Bartsch, Mitglied von Kifafa, schaute sich unser Waisenhaus an. Unser Grundstueck hat ihm sehr gut gefallen. 19 Kinder leben nun hier, wir liessen noch ein Doppelbett anfertigen. Es sind sechs Maedchen, die juengste ist erst 6 Jahre alt. Es wird etwas Zeit brauchen, bis sie sich eingewoehnt haben. Fuer diese Maedchen brauchen wir noch Paten, die Eltern starben bereits alle an Aids.

Ein Haus fuer eine Grossmutter - Mama Nyambock - wurde neu verputzt. Sie war sehr glueklich und sagte: "Auch wenn ich hungrig bin, werde ich doch immer gluecklich sein, in diesem schoenen Haus zu wohnen"! Das tut einfach gut.

Zwei Wassertanks sind in Arbeit fuer ebenfalls zwei sehr alte Grossmuetter, die nicht mehr in der Lage sind, Wasser vom 35 Min. entfernten Fluss zu holen.

Wir haben den Grundbucheintrag erhalten, d.h., wir koennen nun den Speisesaal und die Kuechen bauen. Die Planung laeuft.

Auch sind nun alle Patenkinder in Kendu Bay und Umgebung in der Schule - das beruhigt mich immer sehr!

So, nun versuche ich es noch einmal. Viele Gruesse aus dem heissen Kenia, Ihre|Eure

Doris Wieghorst

 

 

 

5. Reisebericht aus Kendu Bay

Liebe Freunde in Deutschland!

Sonnige und heisse Gruesse aus Kendu Bay. Am 09.02. waren Lena und ich in Kisumu im Internet. Ich hatte einen langen Bericht geschrieben und dass flutschte er mir weg und ich fand ihn nicht mehr! Das ist so aergerlich! Ich weiss, dass alle Freunde und Paten auf meine Berichte warten! Kendu Bay hat einen enormen Aufschwung erhalten, es ist direkt verkehrsreich geworden, denn jede Menge Motorraeder schwirren hier herum. Die Strasse nach Homa Bay wird gebaut und es wird eine Umgehungsstrasse von Oriang parallel am Fluss entlang bis zum Kendu Hospital geben.Viele neue Geschaefte sind aufgemacht worden. Auch die Strasse zum Viktoriasee wird gebaut. Auch dort an den Seiten entstanden neue Geschaefte, aber das Betruegen hat sich nicht geaendert!!

 

Auf dem Grundstueck haben wir schon etliche Reparaturen gemacht, wie das Tor und die Tuer zum Buero  schweissen, das obere Tor wurde versetzt, weil wir im letzten Jahr ein Grundstueck gekauft hatten. Im Esszimmer ein neuer Tisch mit 10 Stuehlen, Buegeltisch - wir sind ja nun am

Stromnetz angeschlossen - ein Doppelbett im Schlafraum. Drei epilepepsiekranke Maedchen sind schon aufgenommen worden und drei werden noch kommen. Sarah, Diana und Lorine haben sich so schnell an uns gewoehnt und sind ganzgluecklich. Sarah hat Probleme mit den Ohren, sie sind vereitert.

 

4. Reisebericht aus Mumias

Liebe Freunde in Deutschland,

Unsere Fahrt nach Mumias verlief ohne Probleme, den Wagen hatten wir in die Werkstatt geben muessen. Der Service wurde gemacht und einige kleine Reparaturen. Die rechte Scheibe ist imme noch mit Draht fixiert, weil wir kein passendes Schloss finden koennen.

 
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