Liebe Freundinnen und Freunde von Kifafa!
Wir begrüßen Sie herzlich auf unserer neu gestalteten Internetseite!
Kifafa ist Suaheli und meint Epilepsie. Der Verein Kifafa e.V. betreut epilepsiekranke Kinder und deren Familien aus den ärmsten Schichten in Kenia. Seit 1995 reist unsere Vorsitzende Doris Wieghorst im Auftrag von Kifafa nach Kenia. Rückblickend war es eine ereignisreiche Zeit, geprägt durch viele Veränderungen, Enttäuschungen, jedoch auch durch viele, viele schöne Ereignisse.
Auch in diesem Jahr besuchte Doris Wieghorst (links im Bild) unsere Patenkinder und deren Familien. Als Schwerpunkt unserer Arbeit hat sich der Aufbau und Ausbau des Waisenhauses in Kendu Bay am Lake Victoria heraus gebildet. Hier leben mittlerweile 19 Mädchen. Alle sind sie Waisenkinder und etliche leiden unter einer Epilepsie. Es war ein langer und oftmals mühseliger Weg bis zur Eröffnung des Waisenhauses im April 2007.
Um einen Beitrag gegen den Hunger zu leisten, betreut Kifafa e.V. seit 2009 siebzehn Schulkinder in unserem Waisenhaus - Kinder, die immer hungrig zur Schule kommen. Sie erhalten täglich warme Mahlzeiten und können bis 17 Uhr zusammen mit den Kindern des Waisenhauses spielen.
Natürlich freuen wir uns auch, wenn Ihnen unsere Arbeit in Kenia gefällt und wenn Sie uns, in unserer Arbeit, unterstützen möchten. Über Kontakt können Sie sich mit uns in Verbindung setzen bzw. über Seien Sie dabei uns direkt unterstützen.
Durch die Neugestaltung unserer Homepage hoffen wir Ihnen unsere Arbeit in Kenia, in Texten und Bildern nahe bringen zu können. Hier können Sie sich über unseren Verein Kifafa, über das Land Kenia und speziell auch über unser Waisenhaus in Kendu Bay informieren. Doch Sie können auch direkt, durch die aktuellen Reiseberichte von Doris aus Kenia, an ihrer Reise und unserem Engagement teilnehmen. Und es ist Ihnen möglich direkt Grüsse und Ihre Gedanken nach Kenia zu verschicken.
Auch zwei Jahre nach den Unruhen in Kenia sind deren Auswirkungen immer noch zu spüren. Eine seltsame und gespannte Ruhe überzieht das Land. Die Menschen wirken paralysiert. Die Preise für Lebensmittel haben sich im Jahr 2009 fast vervierfacht. Die Korruption blüht weiterhin auf. Keiner traut Keinem. Hinzu kommt das lange Ausbleiben der Regenzeit. In manchen Landesteilen verhungern Menschen und Vieh. Und auch in 2010 steigen diePreise für Lebensmittel.
In der Hoffnung, dass sich die politische und humane Situation in Kenia weiter stabilisieren möge, grüßen wir sie ganz herzlich.
Der Vorstand von Kifafa
